Was ist Slacklining?

Slacklining ist eine Trendsportart und begeistert immer mehr Menschen. Dabei wird auf einem 2,5 – 5 Zentimeter breitem Schlauch- oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Fixpunkten gespannt wird, beispielsweise zwischen zwei Bäumen. Vergleichbar ist es mit dem Seiltanz, mit dem Unterschied, dass das „Seil“ beim Slacklining nicht so straff gespannt ist – deshalb auch der Name „Slackline“, zu Deutsch „lockeres Band“. Trittsicherheit, Balance und Konzentration sind beim Slacklinen besonders gefragt, deshalb eignet sich dieser Trend optimal als Zusatztraining für Kletterer oder Skifahrer.

Wie lange benötigt man für die ersten Schritte?

Aller Anfang ist schwer, doch nach ein paar Versuchen ist es meist schon deutlich einfacher Balance zu halten.

Wer die Grundlagen beherrscht, kann sich an extremere Formen des Slacklinings wagen, wie beispielsweise Waterline, Rodeoline oder Highline.

Waterline bezeichnet, wie der Name schon sagt, das Balancieren über Seen, Bäche oder Flüsse. Die Verletzungsgefahr ist hier am niedrigsten.

Rodeoline stellt hohe Anforderungen an das Gleichgewicht, da bei dieser Art des Slacklinings das Seil besonders durchhängt und somit schnell anfängt zu schwingen. Meist hängt die Slackline so stark durch, dass sie sich nur wenige Zentimeter über dem Boden befindet.

Hangline ist die am wohl gefährlichste Art des Slacklinings, dabei wird das Seil über Schluchten oder Felsnadeln gespannt.

Wer kann Slacklinen?

Grundsäztlich kann man sagen, dass Alter, Geschlecht oder Größe keine Rolle spielen – jeder kann Slacklining lernen. Eine gewisse Grundsportlichkeit ist von Vorteil, es werden jedoch keine besonderen Ansprüche an die Fitness gestellt.

Was wird benötigt?

Neben der Slackline benötigt man ein Spanngerät und, wie vorhin schon erwähnt, zwei Fixpunkte an denen das Band gespannt werden kann.

Tipps für Anfänger

Die Länge
Eine Länge von 8 – 15 Metern reicht für Anfänger vollkommen aus. Sie sollte jedoch die fünf Meter Grenze nicht unterschreiten.

Die Breite
Erfahrene Slackliner empfehlen eine Breite von 50 Millimetern. Auf einer Line von 25 Millimetern ist das Balancieren deutlich schwieriger.

Der Ort:
Grundsätzlich kann man fast überall Slacklinen. Häufig wird das Band zwischen zwei Bäumen gespannt. Dabei sollte man jedoch immer einen Rindenschutz zwischen den Schlingen befestigen, damit der Baum nicht beschädigt wird.

Die Spannhöhe
Dreißig Zentimeter beträgt die durchschnittliche Spannhöhe für Einsteiger. Damit wird das Risiko einer Verletzung gesenkt.

Barfuß oder Schuhe?
Erfahrene Slackliner empfehlen barfuß auf das Seil zu gehen, dabei hat man ein besseres Gefühl. Doch es bleibt jedem selbst überlassen ob mit Schuhen oder barfuß balanciert wird.

Übungen für Einsteiger
Am Anfang ist es sehr hilfreich seine Füße parallel auf die Linie zu setzen und sich auf einen festen Punkt zu konzentrieren, damit wird die Balance trainiert, die Voraussetzung für weitere Übungen ist.

Meta Text: Slacklining – Trendsportart. Wer kann Slacklinen und was wird dazu benötigt? Hilfreiche und interessante Tipps für Anfänger!


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