Die Olympus E-P1 sieht ziemlich unscheinbar aus: ein Retro-Gehäuse, wie man es ab und an mal bei Kompaktkameras sieht, in unscheinbarem Silber und in einer zugegeben recht coolen Variante in Weiß. Auffälliger ist bei genauem Hinschauen das Objektiv, und das ist wirklich neu: es ist nämlich auswechselbar. Die Olympus E-P1 ist die erste Kompaktkamera mit Wechselobjektiv. Möglich macht dies der neue Micro-Four-Thirds-Standard, der die Qualität und die Möglichkeiten von Spiegelreflexkameras auf Kompaktkameras überträgt, indem er den mechanischen Spiegel überflüssig macht. Die Bildqualität der Olympus E-P1 wird in den höchsten Tönen gelobt. Die Auflösung beträgt 12 Megapixel. Filme nimmt sie sogar in HD-Qualität auf. Einen Sucher hat sie allerdings nur als externes Zubehör, ebenso einen Blitz; damit ist sie vielleicht eher etwas für Technik-Trendsetter. Sie könnte aber ein Meilenstein in der Fotografie setzen – genau wie die Olympus-Kamera „PEN“, die 1959 die Fotowelt revolutionierte.
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