Naturheilkunde – Hilfe zur Selbsthilfe

Naturheilkunde ist der Überbegriff für alle Anwendungen, die die körpereigene Fähigkeit zur Selbstheilung aktivieren und dafür vor allem natürliche Mittel verwenden. Im engeren Sinn sind damit  Reize durch Licht, Luft, Bewegung, Ruhe, Nahrung, Wasser, Atmung und auch die Verwendung von Heilpflanzen gemeint. Im weiteren Sinn spricht man aber auch bei den Methoden der Alternativmedizin wie zum Beispiel der Homöopathie, der Bachblütentherapie oder der Akupunktur von Naturheilkunde.

Alle naturheilkundlichen Verfahren haben gemeinsam , dass sie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Das bedeutet, sie versuchen, den gesamten Organismus wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Dabei beschränken sie sich nicht auf den Körper, wie es die klassische Medizin meist tut, sondern beziehen auch die Seele mit ein. Naturheilkunde kommt häufig auch als Komplementärmedizin zum Einsatz, das heißt, sie ergänzt und komplettiert eine klassische Behandlung.

Wichtig zu wissen ist beim Einsatz von pflanzlichen Präparaten, dass Prädikate wie „rein pflanzlich“, „natürlich“ oder „sanft“ nicht bedeuten, dass es keine Nebenwirkungen geben kann. Im Gegenteil – auch gefährliche Gifte sind „natürlichen“ Ursprungs! Es kommt hier ganz entscheidend auf die Dosierung an.

Heilpraktiker wenden für die Therapie ihrer Patienten häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an. Kritische Stimmen werfen Heilpraktikern vor, untaugliche oder unkonventionelle Methoden zu verwenden, ihre Patienten über Risiken nicht ausreichend aufzuklären und nicht auf Spezialisten zu verweisen, wenn die Behandlung keinen Erfolg zeigt. Viele Menschen haben aber auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Somit gilt für eine Behandlung in einer Naturheilpraxis das gleiche wie für die Behandlung mit der klassischen Medizin:  Es muss der Weg gefunden werden, der für die persönliche Krankheitsgeschichte am wirkungsvollsten ist.

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