Indoor-Diving – die Alternative für Tauchfans

Durch die sich senkenden Temperaturen lassen sich viele Freizeitaktivitäten und Hobbys nicht mehr ausüben – auch das Tauchen ist davon betroffen. Indoor-Diving ist eine äußerst interessante Alternative für Unterwasser-Abenteurer.

Natürlich sind die künstlichen Areale nicht mit Australiens Korallenriffen oder Thailands Taucherparadiesen zu vergleichen. Die Unterwasserfauna ist zwar nicht echt, doch auch Plastikhaie oder U-Boote können eindrucksvoll erscheinen. Wer einen Tauchurlaub plant, der kann sich beim Indoor-Diving optimal darauf vorbereiten.

Besonders geeignet ist es für Einsteiger, die einen Tauchschein erwerben möchten. Die angebotenen Schnupperkurse sind meist relativ preiswert und man gewinnt einen ersten Eindruck.

Ebenso wie in freien Gewässern, wird auch beim Tauchen in einem Indoor-Center eine gute Tauchausrüstung benötigt, die oft direkt vor Ort bereitgestellt wird. Neben Maske und Schwimmflossen gehören natürlich auch Taucheranzug, Pressluftflasche, Atemregler und ein Tauchcomputer dazu.

Indoor-Diving in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es verschiedene Indoor-Diving-Center. Zu den populärsten Hallen gehören, laut dem Sportmagazin „Fit for Fun“:

„Monte Mare“ in Rheinbach

Im Tauchbereich des Monte Mare liegt die Wassertemperatur bei angenehmen 28°C. Den Freizeit-Tauchern bietet es die Möglichkeit 10 Meter tief zu tauchen und es werden sowohl Schnupper- und Einsteigerkurse, als auch Ausbildungen zum Tauchtrainer angeboten. Eine Tageskarte für Taucher mit Lizenz kostet am Wochenende 49 Euro (inkl. Blei, Flaschen, Non-Limit Füllung, Sportbad, Freizeitbad, Sauna- und Wellness).

„TauchRevier Gasometer“ in Duisburg

Der Durchmesser des Gasometers beträgt 45 Meter, die Tiefe 13 Meter. Im „TauchRevier Gasometer“ in Duisburg werden Anfänger- beziehungsweise Schnupperkurse und Tauchlehrer-Ausbildungen angeboten. Die Wassertemperatur variiert – abhängig von der Jahreszeit. Eine Tageskarte für Taucher mit Lizenz kostet 26 Euro.

Das Nemo 33 in Belgien

Mit einer Tiefe von 35 Metern ist das Nemo 33 das tiefste künsttliche Tauchcenter der Welt. Es besteht aus mehreren Ebenen, die Wassertemperatur beträgt 30°C. Ein weiteres Highlight des Nemo 33 sind die vielen Fenster, durch die man Besuchern zuwinken kann. Auch hier werden verschiedene Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis angeboten. Der Preis für das Indoor-Tauchen beträgt 45 Euro.

Wer also nicht auf den nächsten Urlaub warten möchte, kann sich in den Indoor-Centern Deutschlands oder auch in anderen Teilen Europas vergnügen.


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