Eine Matratze für ein Jahrzehnt

Da wir etwa ein Drittes unseres Lebens mit Schlafen verbringen sollte dieser gut und erholsam sein. Leider bewerkstelligt eine Schlafgut Bettwäsche allein das nicht. Neben einem Bett unserer Wahl, müssen wir unsere Ansprüche und Bedürfnisse kennen bzw. erkennen und uns dementsprechend eine Matratze kaufen, auf der wir nachts in Ruhe schlummern können. Denn schlechter Schlaf führt zu Erschöpfung, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche und wenn man dann noch mit dem Auto zu Arbeit fährt…

Heutzutage werden Matratzen in drei bis sieben Zonen eingeteilt, um bestimmte Körperregionen den Bedürfnissen entsprechend unterstützen zu können. Zusammen mit dem Lattenrost soll die Wirbelsäule die Doppel-S-Form einnehmen, denn diese Form ist von der Natur vorgegeben. Schulter und Becken müssen in die Matratze einsinken können, damit zwischen Kopf und Steißbein eine gerade Linie entstehen kann. Je höher die Matratze, desto länger wird sie wahrscheinlich dem Körpergewicht standhalten können.

Da der Mensch pro Schlafeinheit zwischen 250 – 1000 ml Flüssigkeit verliert, muss eine gute Matratze außerdem aus feuchtigkeitstransportierenden und atmungsaktiven Materialien bestehen.

Dazu sollten für die Matratzenhülle hochwertige Stoffe verwendet werden wie z.B. Baumwolle aus biologischem Anbau oder wertvolle Naturfasern als Steppmaterial wie Rosshaar oder Wildseide.

Der Härtegrad ist nicht genormt, aber ganz generell kann man sagen, dass die drei Matratzenhärtegrade sich am Gewicht der Schlafenden orientieren. Weiche Matratzen für Menschen bis 60 kg Körpergewicht, mittel für 80 kg schwere Leute und ab 80 kg sollte man sich für eine harte Matratze entscheiden.

Toll sind auch Allergikermatratzen. Bei diesen kann man den Matratzenbezug abnehmen, waschen und austauschen. Noppen Matratzenschoner werden auf den Lattenrost gelegt, um die Matratze vor Abrieb zu schonen. Eine weitere hilfreiche Erfindung sind Matratzen, bei denen man den Härtegrad variabel einstellen kann. Manchmal setzt sich der Weihnachtsspeck langfristiger an als geplant und ehe man es sich versieht ist schon wieder die Plätzchenzeit vor der Tür.

Matratzen sollten zweimal im Jahr ausgeklopft werden, um Staub zu entfernen. Außerdem sollte die Matratze auch jedes Jahr gewendet werden, um beide Seiten gleichmäßig zu belasten. Alle 10 Jahre sollte man sich wieder eine Neue gönnen, damit langfristig keine Rückenprobleme aufkommen.

Da die richtige Matratze für ein Individuum abhängig ist von mehreren Faktoren wie Lattenrost, Körpergröße und –Gewicht, Liegeposition, persönlichem empfinden etc. sollte man sich im Internet erst ein bisschen schlau machen, aber auch im Fachhandel sich nochmal beraten lassen.

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Eine Antwort auf Eine Matratze für ein Jahrzehnt

  1. Thomas sagt:

    Neben einer guten Beratung beim Matratzenkauf sind die Tests von Ökotest und Stiftung Warentest eine gute Entscheidungshilfe. Ich habe mir gerade die Badenia Irisette Lotus gekauft. Die hat sowhl bei Stiftungwarentest als auch bei Ökotest sehr gut abgeschnitten.

    Es ist unglaublich, wie gut sich diese Kaltschaummatratze den Körper anpasst. Ich kann diese Matratze nur empfehlen.

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