Der neuste Trend: Die Smartwatch und ihr Können

Der Trend ist nicht neu: Alles wird kleiner, komprimierter und kompatibler. Mit dem Handy kann man längst mehr als nur telefonieren, Fernseher sind internetfähig und Uhren zeigen seit Neuestem nicht nur die Uhrzeit an – „wearable technology“ ist das Zauberwort: tragbare Datenverarbeitung. Neben Reality-Brillen und Fitness-Armbänder hat der Träger einer Smartwatch heutzutage das Handy direkt am Handgelenk. Aber was kann dieser neue Trend und welche Hürden muss die Technik noch bewältigen?

Die Technologie ist bereits zehn Jahre alt

Was mit Zeitstoppfunktion und Taschenrechner begann, setzt sich nun in der Smartwatch fort. Schon im Jahr 2003 stellte Windows die erste Smartwatch auf der größten Technikmesse der USA, der „CES“ in Las Vegas vor. Das damalige Modell, die SPOT-Uhr, konnte bereits diverse Informationen aus dem Internet anzeigen. Doch es dauerte noch einige Zeit, bis die heute bekannte Smartwatch auf den Markt kam. Sony machte 2008 da weiter, wo Microsoft aufhörte. Die „MBW-150“ konnte sich via Bluetooth mit dem Handy verbinden. Heute sind zahlreiche Hersteller auf den Zug aufgesprungen und immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Samsung, Simvalley & Co folgten, HTC will noch in diesem Jahr eine eigene Smartwatch in den Handel bringen. Auf die iWatch braucht der Technikfan sicher auch nicht mehr lange warten.

Das kann eine Smartwatch:

Eine Smartwatch soll das Handy eher ergänzen, als ersetzen. Statt das Smartphone aus der Tasche zu ziehen, kann der Besitzer direkt am Handgelenk sehen, von wem eine neue Nachricht eingegangen ist. Ein Kalender ist ebenfalls integriert. Die Uhr erinnert dann mit Vibration oder Alarm an Termine, die nicht vergessen werden dürfen. Social Media verlagert sich auch ans Handgelenk: Facebook, Twitter & Co können direkt auf der Smartwatch angeschaut werden. Neben dieser Benachrichtigungsfunktion mutiert die Uhr auch zur Fernbedienung. Apps oder Steuerung des Musik-Players sind genauso möglich wie das gute altmodische Ablesen der Uhrzeit.

Doch noch steckt die Technik in den Kinderschuhen. Wie die „CES“ Anfang des Jahres zeigte, sind Smartwatchs der Trend mit dem größten Potential, allerdings sind noch einige Hürden zu überwinden: zu kleine Displays, Laufzeitprobleme und weitere Übertragungen. Auch wenn der Anruf auf der Uhr angezeigt wird – annehmen muss der Besitzer ihn immer noch auf dem Smartphone. Erste Versuche, das komplette Handy in die Uhr zu integrieren gibt es jedoch bereits!


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