Der orientalische Tanz ist das, was man in Deutschland im Allgemeinen als „Bauchtanz“ bezeichnet. Der Begriff bürgerte sich Anfang des 20. Jahrhunderts ein, als französischsprachige Orientreisende von diesen Tänzen als „danse du ventre“ berichteten, was später ins Englisch als „belly dance“ und dann ins Deutsche als „Bauchtanz“ übersetzt wurde. Die Tänzerinnen bevorzugen jedoch den Begriff „orientalischen Tanz“, da der „Bauchtanz“ stark mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Außerdem wird ja nicht nur der Bauch bewegt, sondern genauso die Arme, Beine, Becken, Hände und der Kopf. Unter welchen Einflüssen der orientalische Tang entstand, ist nicht eindeutig nachzuweisen; vermutlich spielten Fruchtbarkeits- und Tempeltänze aus Indien, dem Orient, dem Balkan und dem Mittelmeerraum eine Rolle. Auch Wandmalereien aus Ägypten zeigen Tänze, die als Vorläufer in Frage kommen. Bis heute gehört der orientalische Tanz untrennbar zu den vielen Feierlichkeiten in der arabischen Welt dazu. Weiterlesen
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