Sennheiser HD 595 Kopfhörer

Sennheiser ist für seine hochwertigen und meist auch eher hochpreisigen Kopfhörer bekannt. Da fällt der HD 595 schon etwas aus der Reihe, denn den gibt’s schon für um die 130 Euro. Aber trotzdem kann der Sennheiser HD 595 überzeugen.

Dank dicker Stoffpolster für die Ohren und den Kopf sitzen die Kopfhörer fest und bequem. Auch die Soundqualität ist nicht von schlechten Eltern und begeistert mit satten Bässen und einem klaren und ausgewogenen Klang. Hier merkt man dem Sennheiser HD 595 seinen relativ geringen Preis nicht an. Schon eher merkt man das am Plastikgehäuse des Kopfhörers, aber damit kann man leben.

Wofür der Sennheiser HD 595 aber überhaupt nicht geeignet ist, ist der mobile Einsatz: Der Kopfhörer besitzt nämlich ein offenes Design, Tonreflexionen werden so verhindert und das Klangfeld wirkt weiter. Das ist zuhause im Wohnzimmer kein Problem, unterwegs dringt aber viel zu viel vom Sound an die Außenwelt. Zusätzlich dringen deswegen auch noch Störgeräusche von außen ans Ohr des Musiklauschenden – Finger weg vom Sennheiser HD 595, wenn ein mobiler Kopfhörer gesucht wird, dafür ist er denkbar ungeeignet. Für lauschige Abende vor der heimischen Stereoanlage ist der Sennheiser HD 595 aber ein guter Kompagnon, der das Ohr mit seinem sauberen Klangbild entzückt.

02. September 2010 von Claus

Samsung LE40C750 LCD Fernseher

3D ist im Moment in aller Munde, im Kino genauso wie beim Home Entertainment. Kaum noch ein neues TV-Gerät, das ohne das modische 3D-Feature auskommt. Und wie es so ist mit neuen Trends, kosten die oft am Anfang etwas mehr als das Bankkonto erlaubt. Da kommt so ein LCD-TV wie der Samsung LE40C750 gerade recht: Denn der kostet für einen 3D-TV doch erstaunlich wenig.

Der 40-Zöller hat zusätzlich zu seiner 3D-Funktion auch noch 200-Hz-Technik, Full-HD und drei integrierte Tuner. Anschlusstechnisch ist beim Samsung LE40C750 alles im grünen Bereich: Unter anderem vier HDMI-Anschlüsse, zwei USB-Ports und eine Netzwerkbuchse sprechen eine deutliche Sprache. Ein nettes Feature des Samsung LE40C750 ist die Möglichkeit, per USB ein externes Speichermedium anzuschließen und so den Fernseher zu einem Festplattenrekorder zu verwandeln. Bei der Bildqualität gibt sich der Samsung LE40C750 keine Blöße, sowohl im SD- als auch im HD-Modus überzeugt das Bild mit guten Helligkeits- und Kontrastwerten. Auch von DVD, Blu-ray oder von den integrierten Tunern wird ein sehr gutes Bild auf den Flatscreen gezaubert.

Das Bild im 3D-Modus ist ok, es kommt aber allerdings zu störenden Doppelkonturen. Da dies aber bei allen 3D-TVs auftaucht, kann man das dem Samsung LE40C750 nicht ankreiden. Schon schlimmer wiegt die Tatsache, dass keine 3D-Shutterbrillen im Lieferumfang enthalten, denn diese sind doch recht kostspielig. Doch irgendwie muss der geringe Verkaufspreis des Samsung LE40C750 ja auch aufgefangen werden. Davon abgesehen, ist der Samsung LE40C750 ein rundum gelungener 40-Zöller zu einem mehr als angenehmen Preis.

11. August 2010 von Claus

Panasonic PT-AE4000E Beamer

Der Panasonic PT-AE4000E ist kein Billig-Beamer, dafür kann er mit Qualität überzeugen. Angefangen bei der Vielzahl der Anschlüsse, über die herausragenden Optionsmöglichkeiten bis zu praktischen Features wie das Bildformat-Anpassungssystem: Der Panasonic PT-AE4000E kann hier auf ganzer Linie überzeugen, in Sachen Ausstattung macht ihm so schnell kein anderer Beamer etwas vor.

Am wichtigsten ist bei einem Beamer aber natürlich die Bildqualität – und hier kann der Panasonic PT-AE4000E ebenfalls voll punkten: Farbenfrohe und dennoch höchst realistische Bilder, auch bei den schwierig darzustellenden Hauttönen liefert der Panasonic PT-AE4000E lebendige Farben. Nachzieheffekte oder gar Ruckel-Einlagen sind nicht festzustellen. Ein leichtes Schwächeln in den Schwarzwerten kann durch Nachjustieren in den Optionen behoben werden, dadurch wird das Bild aber allgemein etwas zu dunkel. Dies ist aber der einzige Makel bei der Bildqualität, ansonsten kann der Panasonic PT-AE4000E wirklich die höchsten Ansprüche befriedigen.

Trotz aller inneren Werte hätten die Designer von Panasonic den PT-AE4000E doch etwas aufregender gestalten können, denn einen Schönheitspreis hat dieser Beamer wirklich nicht verdient. Doch das verzeiht man leicht dank der vielen Vorzüge des Panasonic PT-AE4000E: Qualitativ geht’s in dieser Preisklasse nicht mehr viel besser.

05. August 2010 von Claus

Sony BDP-S370 Blu-ray-Player

So langsam erscheinen auch bei den Blu-ray-Spielern immer mehr preisgünstige Modelle. Preisgünstig ist ja nicht alles, wenn sie dann aber auch noch so leistungsfähig wie der Sony BDP-S370 sind, muss man sich um die Zukunft der Blu-ray-Technologie keine Sorgen machen. Mit seinem Verkaufspreis von knapp über 100 Euro sollte der Sony BDP-S370 auch den letzten Blu-ray-Verächter auf seine Seite ziehen. Wenn jetzt noch die Preise für Blu-ray-Filme selbst auch etwas sinken, steht der Wachablösung der guten alten DVD wirklich nichts mehr im Weg.

Was bietet der Sony BDP-S370 nun denn eigentlich? Hinter der unauffälligen Fassade in Klavierlackoptik sitzt ein Blu-ray-Player mit einer perfekten Bildqualität: Schärfe, Farben, keinerlei Artefakte – hier stimmt einfach alles. Die Hochskalier-Funktion des Sony BDP-S370 verbessert das Bild von normalen DVDs noch einmal beträchtlich. Anschlusstechnisch gibt’s keine Überraschungen: Der Sony BDP-S370 hat natürlich HDMI, dazu noch andere Video-Anschlüsse (wobei HDMI ja immer das beste Bild liefert), zwei USB-Ports (einer vorne und einer auf der Rückseite) und auch eine Ethernetbuchse. Damit kann der Sony BDP-S370 ins Internet – mit zusätzlichem WLAN-Dongle (das an den hinteren USB-Port angeschlossen werden kann) geht’s auch kabellos.

Dadurch, dass der Sony BDP-S370 fast jedes Dateiformat abspielt (auch die zur Zeit sehr populären MKV-Dateien) und der Tatsache, dass es für iPhone- oder iPad-Besitzer eine kostenlose Fernbedienungs-App bei iTunes gibt, bietet sich der Sony BDP-S370 als preisgünstiges Einsteigermodell geradezu an. Denn so viele Features kann kein anderer Blu-ray-Player in diesem Preissegment bieten.

27. Juli 2010 von Claus

Xbox 360 Slim Spielekonsole

Alles neu macht der Julei: Microsoft veröffentlicht sein Konsolen-Update für die Xbox 360. Update ist natürlich etwas untertrieben, denn immerhin erscheint mit der Xbox 360 Slim gleich eine neue Konsole – jedoch sind die Unterschiede zur Original Xbox 360 zu marginal, um von einer gänzlich neuen Konsole zu sprechen.

Etliche Fehler und Unzulänglichkeiten werden aber mit der neuen Xbox 360 Slim ausgemerzt. Da ist erst einmal die Festplatte, die jetzt stramme 250 GB umfasst. Das ist natürlich kein Vergleich zu den 20 GB der ersten Xbox 360 Geräte. Während die Festplatte gewachsen ist, ist die Xbox 360 Slim selbst geschrumpft und zwar um 17 Prozent. Außerdem gibt’s das Gehäuse jetzt in schnieker Klavierlackoptik. Nett auch, dass bei den Anschlüssen jetzt auch HDMI dabei ist, denn nur so kann auch die beste Bildqualität erreicht werden. Ein großer Frustfaktor bei den ersten Xbox 360 Modellen war deren Fehleranfälligkeit: Der berühmte „Ring of Death“ traf immerhin fast 40 Prozent der First Generation Xbox 360. Die Xbox 360 Slim soll dagegen jetzt immun sein – ob das dann aber auch tatsächlich stimmt, wird erst die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall stimmt es, dass die Xbox 360 Slim jetzt viel leiser als die alten Geräte ist – akustische Umweltverschmutzung ade!

Andere Features wie mehr USB-Ports und ein schnelles 802.11n WLAN sprechen ebenfalls für die neue Xbox 360 Slim. Für neue Xbox-Spieler ist die aktuelle Konsole auf jeden Fall die erste Wahl, wer aber noch eine alte Xbox daheim stehen hat, kann vielleicht noch bis zur nächsten Preissenkung warten oder eben darauf, dass die alte Xbox 360 tatsächlich schlapp macht.

22. Juli 2010 von Claus

Cambridge Audio Azur 650BD Blu-ray-Player

Na, das ist ja mal ein edles Teil: Der Cambridge Audio Azur 650BD schwimmt gegen den Trend der Klavierlackoptik und Plastikgeräte und kommt in einer Hülle aus Metall und einer Front aus angeschliffenen Aluminium – so sehen High-End-Geräte aus. Spartanisch auch die Bedienelemente auf dem Cambridge Audio Azur 650BD, nur das nötigste ist vorhanden. Dafür wird bei den Anschlüssen nicht gespart: Alle wichtigen neben HDMI sind vorhanden, daneben noch ein optischer und ein koaxialer S/PDIF-Anschluss sowie ein analoger 7.1 Ausgang. Eine Ethernet-Schnittstelle erlaubt dem Cambridge Audio Azur 650BD den Zugriff aufs Internet, DNLA-Streamen kann er leider noch nicht. Dafür ist er netterweise regionfree – allerdings nur in Bezug auf DVDs, bei Blu-rays kann der Cambridge Audio Azur 650BD keine Importscheiben abspielen.

Ansonsten spielt der Blu-ray-Player fast alles ab, was er vorgesetzt bekommt, nicht nur von Blu-ray, sondern auch vom USB-Stick. Über die Bildqualität muss man gar nicht viele Worte verlieren – sie ist einfach klasse. Auch das Hochskalieren von DVDs sorgt für viel bessere Bildqualität. Selbst beim Ton ist der Cambridge Audio Azur 650BD erste Sahne – nicht nur was beindruckende Blu-ray-Tonqualität angeht, er ersetzt auch problemlos jeden besseren CD-Spieler. Bei so einem genialen Teil ist der Preis natürlich etwas höher, der Cambridge Audio Azur 650BD ist aber jeden Euro wert.

15. Juli 2010 von Claus

Canon Legria HF S21 Camcorder

Die Camcorder Welt spaltet sich in zwei Teile: Einmal in die Welt der einfachen, handlichen und relativ billigen Camcorder und dann in die Welt der Fast-Profi-Geräte, die mehr Features haben und eher kostspielig daher kommen. Der Canon Legria HF S21 gehört ganz klar in die zweite Kategorie. Als erstes fällt das Display mit seiner Touchscreen-Funktion auf: Das 3,5 Zoll große Display lässt sich gut bedienen, das Menüsystem ist allerdings etwas unübersichtlich.

Viele Einstellungsmöglichkeiten sprechen für den Canon Legria HF S21. Auch die allgemeine Bedienbarkeit des Canon Legria HF S21 ist tadellos, der Camcorder liegt auch sehr gut in der Hand (was unter anderem an den gummierten Stellen liegt), ist aber natürlich etwas schwerer als die Hosentaschen-Camcorder: Knapp 500 Gramm bringt der Canon Legria HF S21 auf die Waage. Eine kleine Schwäche ist der schwachbrüstige Akku, der im Lieferumfang enthalten ist. Hier sollte man sich sofort einen stärkeren besorgen, um den Canon Legria HF S21 auch anständig nutzen zu können. Bei der Bildqualität kann der Canon Legria HF S21 so richtig punkten: Natürlich nimmt er Filme in Full-HD auf, er liefert realistische Farben, nur bei Nachtaufnahmen kommt es zu etwas Bildrauschen. Auch bei der Fotofunktion ist der Canon Legria HF S21 ganz gut dabei, geschossene Bilder sehen nur ein kleines bisschen künstlich aus. Dank seiner prima Videoqualität, den tollen Features und der Unmenge an Einstellungsmöglichkeiten spielt der Canon Legria HF S21 ganz oben mit.

09. Juli 2010 von Claus

Panasonic Lumix G2 Systemkamera

Sehr gut verarbeitet kommt sie daher, die Panasonic Lumix G2. Auffallend ist vor allem das große schwenkbare Display mit Touchscreen. Die Bedienung des Touchscreens funktioniert tadellos, vor allem die Fokus-Funktion der Panasonic Lumix G2 macht Spaß. Aufpassen sollte man allerdings, dass die Nase nicht zu nah an das empfindliche Display kommt, sonst könnten aus Versehen die Einstellungen verstellt werden. Alternativ kann die Panasonic Lumix G2 aber auch mit der Tastatur bedient werden. Full-HD-Videos kann die Panasonic Lumix G2 nicht aufnehmen, bei 720p mit 30 Bildern pro Sekunde ist Schluss, aber das ist für eine Kamera eigentlich auch ausreichend.

Bei der Auslösezeit zeigt die Panasonic Lumix G2 keine Schwäche, mit 0,45 Sekunden ist sie recht schnell. Drei Bilder pro Sekunde schafft sie im Serienbildmodus. Netterweise passen verschiedene Wechselobjektive an die Panasonic Lumix G2, auch dies ein großer Vorteil gegenüber anderen Systemkameras. Einzige Schwäche der Panasonic Lumix G2 ist ein leichtes Farbrauschen ab ISO 200. Dies stört aber nur bei großen Vergrößerungen. Davon abgesehen ist die Panasonic Lumix G2 ein durch und durch empfehlenswerte Systemkamera für Hobby-Fotografen. Profis sollten noch etwas tiefer in die Tasche greifen und beispielsweise zur Canon EOS 550D greifen.

23. Juni 2010 von Claus

Panasonic TX-P50VT20E 3D Plasma TV

3D ist in aller Munde, 3D ist DER Techniktrend 2010! Zuerst werden wir im Kino mit 3D-Filmen zugeballert und bis zum Ende des Jahres soll 3D auch in unseren Wohnzimmern Einzug halten. Die ersten Blu-ray Spieler mit 3D-Funktion sind erschienen und die ersten 3D-Fernseher trudeln auch so langsam ein. Der Panasonic TX-P50VT20E mit 50 Zoll Monitor verlässt sich auf die Plasma-Technik und fährt damit ziemlich gut: Die Reaktionsgeschwindigkeit des Panasonic TX-P50VT20E ist sehr hoch und das 3D-Bild dementsprechend eindrucksvoll. Hier gibt es gar nichts zum meckern.

Auch toll ist die Tatsache, dass bereits 2 3D-Shutterbrillen beiliegen. Bei anderen 3D-Fernsehern müssen die teuer dazu gekauft werden. Der einzige Nachteil des Panasonic TX-P50VT20E im 3D-Modus ist das merkliche Abdunkeln des Bildes. Dies ist aber bei fast allen bisher erhältlichen 3D-Fernsehern so. Auch das normale Fernsehbild des Panasonic TX-P50VT20E ist gut, bei HD-Bildern sogar exzellent. Für einen 50-Zöller hat der Panasonic TX-P50VT20E einen annehmbaren Stromverbrauch, der Sound gehört allerdings nicht zu seinen Stärken. Also am besten an einen hochwertigen Verstärker anschließen – dann steht der 3D-Sause nichts mehr im Weg!

21. Juni 2010 von Claus

Creative Zen X-Fi Style MP3-Player

Schier übermächtig ist die Marktpräsenz von Apples iPod. Der Creative Zen X-Fi Style versucht trotzdem dem Platzhirsch Apple Paroli zu bieten. Der schicke MP3-Player ist in verschiedenen Farben und mit drei unterschiedlichen Speicherkapazitäten erhältlich (8, 16 und 32 GB). Unterhalb des 2,4 Zoll großen Displays befinden sich die Bedienelemente des Creative Zen X-Fi Style: ein Vier-Wege-Pad und zwei Wippschalter. Es werden die üblichen Video- und Audioformate unterstützt, zusätzlich aber auch noch das Audible-Format, das für Hörbücher benutzt wird. Auch FLAC, ein verlustfreies Audio-Format, versteht der Creative Zen X-Fi Style.

An weiteren Features bietet Creatives neustes Baby ein UKW-Radio, ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher auf der Rückseite. Die Tonqualität des Creative Zen X-Fi Style ist gut, vor allem wenn man sie per Equalizer noch verändert. Der Lautsprecher auf der Rückseite kann aber nicht überzeugen. Die Bildqualität ist etwas farbarm, ansonsten aber recht gut. Bei der Bedienung zeigt der Creative Zen X-Fi Style keine Schwächen, sie ist einfach und unkompliziert. Wer schon einmal einen Creative MP3-Player besessen hat, fühlt sich sofort heimisch. Überhaupt gibt es beim Creative Zen X-Fi Style keine großen Veränderungen zu den Vorgängermodellen – er ist ein sympathischer und schicker MP3-Player, der rundum empfehlenswert ist. Schade nur, dass der Speicher mangels Speicherkartenslot nicht erweitert werden kann.

10. Juni 2010 von Claus